Urlaub auf dem Biobauernhof zwischen Chiemsee und Königssee
Wie wird auf einem Bio-Bauernhof gewirtschaftet? Was bedeutet ökologische Landwirtschaft für Tiere, Wiesen und Felder? Auf den Biohöfen zwischen Chiemsee und Königssee lernen Sie die Besonderheiten biologischer Landwirtschaft dort kennen, wo sie zum Alltag gehören.
Beim Urlaub auf dem Biobauernhof bekommen Sie Einblick in das Hofleben, begegnen den Tieren und entdecken hofeigene Produkte. Auf vielen Höfen können Sie auch bei der täglichen Arbeit dabei sein. Ob Ferienwohnung oder andere Unterkunft: Sie wohnen direkt auf dem Biohof und haben von dort die ganze Vielfalt der Region vor sich – vom Chiemsee und Chiemgauer Voralpenland bis zur Bergwelt rund um Berchtesgaden und den Königssee.
Inhalte zu Urlaub auf dem Biobauernhof
So funktioniert Bio-Landwirtschaft auf dem Hof
Auf einem Bio-Bauernhof gelten klare Regeln dafür, wie Tiere gehalten und Wiesen und Felder bewirtschaftet werden. Dazu gehören beispielsweise Vorgaben zu Fütterung, Platz und Auslauf der Tiere. Im Pflanzenbau spielen die Fruchtbarkeit des Bodens, abwechslungsreiche Fruchtfolgen und vorbeugender Pflanzenschutz eine wichtige Rolle. Auch welche Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden dürfen, ist genau geregelt.
Was diese Regeln in der Praxis bedeuten, zeigt sich im Alltag auf dem Biohof: bei der Versorgung der Tiere ebenso wie bei der Arbeit auf Wiesen und Feldern. Dabei gehören auch Zeit und Zuwendung für die Tiere zum Hofalltag. Auf den meisten Biohöfen spielt hofeigenes Futter eine wichtige Rolle, im Sommer verbringen Kühe und Kälber vielf Zeit auf der Weide und wachsen so auf natürliche Weise heran. Auf vielen Höfen können Gäste bei bestimmten Arbeiten mithelfen.
Hofeigene Produkte vom Bio-Bauernhof
Milch, Eier, Gemüse, Kräuter oder andere Erzeugnisse vom Hof gehören auf vielen Biohöfen zum Angebot. So lässt sich nachvollziehen, wo die Produkte herkommen und wie sie im Rahmen der ökologischen Landwirtschaft erzeugt werden.
Einige Gastgeber bieten ihre Erzeugnisse im Hofladen oder direkt ab Hof an. So landet Regionales in der Ferienküche – und vielleicht auch das eine oder andere Mitbringsel im Reisegepäck.
Familienurlaub auf dem Biobauernhof
Wo kommt die Milch her? Was wächst auf den Feldern und was bedeutet Bio eigentlich für die Tiere auf dem Hof? Bei einem Familienurlaub auf dem Biobauernhof erleben Ihre Kinder, wo Lebensmittel ihren Ursprung haben und wie Tiere gehalten werden. Zudem lernen sie, warum auf einem Biohof anders gewirtschaftet wird als auf einem konventionellen Bauernhof.
Besonders spannend wird es, wenn Kinder diese Zusammenhänge im Hofalltag erkennen: bei den Tieren im Stall und auf der Weide, beim Blick auf Wiesen und Felder oder beim Probieren hofeigener Lebensmittel. So erleben Kinder, wie Tiere, Pflanzen und Boden auf einem Biohof zusammengehören und Teil eines landwirtschaftlichen Kreislaufs sind.
Ferienwohnung auf dem Biobauernhof zwischen Chiemsee und Königssee
In der eigenen Ferienwohnung auf dem Biohof aufwachen, während draußen schon das Hofleben beginnt: Tiere werden versorgt, auf Wiesen und Feldern steht die nächste Arbeit an – und Sie entscheiden selbst, wie Sie Ihren Urlaubstag verbringen. Die Ferienwohnung ist dabei Ihr eigener Rückzugsort. Und in der eigenen Küche können auch die Produkte vom Hof auf den Tisch kommen.
Je nach Biohof gibt es beispielsweise Eier, Milch, Gemüse oder Kräuter, aber auch selbstgemachte Marmeladen, Nudeln oder Fleisch aus eigener Erzeugung. Was angeboten wird, unterscheidet sich von Hof zu Hof – manches gibt es im Hofladen, anderes direkt bei den Gastgebern. So lässt sich der Urlaub auf dem Biobauernhof auch kulinarisch entdecken.
Und wer eine außergewöhnliche Unterkunft auf einem Biobauernhof im Chiemgau oder Berchtesgadener Land sucht, wird bei unseren Gastgebern ebenfalls fündig: Neben Ferienwohnungen können Sie je nach Hof beispielsweise in einem Chalet oder einer Berg- und Almhütte übernachten.
Bio-Bauernhofurlaub vom Chiemgau bis ins Berchtesgadener Land
Wer seinen Urlaub auf einem Biobauernhof im Chiemgau verbringt, erlebt eine andere landwirtschaftliche Landschaft als weiter südlich auf einem Biobauernhof im Berchtesgadener Land. Im Chiemgau prägen Wiesen und Weiden ebenso wie Ackerflächen das Voralpenland. Richtung Berchtesgadener Land wird die Landschaft zunehmend alpiner – hier spielen Grünland, Viehhaltung und Almwirtschaft eine größere Rolle.
Auch der Alltag auf den Biohöfen wird von diesen unterschiedlichen Voraussetzungen geprägt. Welche Tiere gehalten werden, wie die Flächen bewirtschaftet werden und welche hofeigenen Erzeugnisse entstehen, hängt immer auch von Lage, Boden und Landschaft ab. So zeigt der Urlaub auf dem Biobauernhof auch, wie sich die Landwirtschaft zwischen Chiemsee und Königssee unterscheidet.
Was steckt hinter den Bio-Siegeln?
Die Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ sind gesetzlich geschützt. Für die ökologische Landwirtschaft gelten verbindliche EU-Vorgaben. Bio-Bauernhöfe werden regelmäßig darauf kontrolliert, ob sie diese Anforderungen einhalten. Zusätzlich können sie einem Anbauverband wie Demeter oder Naturland angehören. Diese Verbände haben eigene Richtlinien, die in verschiedenen Bereichen über die gesetzlichen Bio-Anforderungen hinausgehen.
EU-Bio-Logo / Ökolandbau

Das grüne EU-Bio-Logo kennzeichnet Bio-Lebensmittel, die nach den Vorgaben der EU für ökologische Landwirtschaft erzeugt und kontrolliert wurden. Bei vorverpackten Bio-Lebensmitteln, die in der EU hergestellt werden, ist das Logo grundsätzlich verpflichtend.
Demeter

Demeter steht für biologisch-dynamische Landwirtschaft. Die Richtlinien des Verbandes gehen in verschiedenen Bereichen über die gesetzlichen EU-Bio-Vorgaben hinaus und betrachten den Hof als Kreislauf aus Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen.
Naturland

Für Naturland gelten ebenfalls eigene Verbandsrichtlinien, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen der EU-Öko-Verordnung hinausgehen. Neben ökologischen Kriterien berücksichtigt der Verband auch soziale Standards.













